Agentur
Oktober 2014
UMFRAGE | Die Zusammenarbeit der Designagentur mit ihren freien Mitarbeitern
Eine Umfrage für festangestellte und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Designagenturen im Rahmen meiner Masterarbeit an der Fachhochschule Potsdam – Fachbereich Design.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich durch das Ausfüllen des folgenden Fragebogens bei der Anfertigung meiner Masterarbeit unterstützen:

HIER GEHT'S ZUR UMFRAGE

Die Umfrage richtet sich speziell an festangestellte und freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Designagenturen sowie an Inhaberinnen und Inhaber. Durch diese Umfrage möchte ich Informationen über Designagenturen und ihre netzwerkartige Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern erheben. Es wäre sehr hilfreich für mich, wenn Sie die Umfrage an weitere Kolleginnen und Kollegen, die in Agenturen angestellt sind, sowie an freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterleiten könnten.

Für die Bearbeitung des Fragebogens benötigen Sie ca. 12 Minuten.
Selbstverständlich erfolgt die Auswertung aller Angaben anonym.
Bei Fragen und Anregungen senden Sie mir sehr gerne eine E-Mail.

Mea

April 2014
MASTERARBEIT | Die Designagentur im Wandel zu neuen Arbeitsformen

„Zukünftig müssen Agenturen vor allem flexibel, innovativ und vernetzt sein. [...] Sie brauchen flexible Arbeitsweisen, vernetzte Organisationsstrukturen und innovative Geschäftsmodelle“ (Jelden 2012: S.54).

So fasst Jörg Jelden, Herausgeber der Studie »Agenturen der Zukunft« die notwendige zukünftige Entwicklung der Agenturszene zusammen.
In meiner Masterarbeit beschäftige mich mit der Designagentur im Wandel zu neuen Arbeitsformen. Nach einer Analyse der gegenwärtigen Agenturszene möchte ich herausfinden, vor welchen Herausforderungen das Arbeitsmodell steht und welche unterstützenden Maßnahmen den Designagenturen helfen können mit diesen Herausforderungen erfolgreich umzugehen.

Meine spezifischen Leitfragen lauten:
Wie sehen die Herausforderungen der netzwerkartigen Zusammenarbeit der Designagentur aus und welche Probleme und Defizite gibt es?
Welche Faktoren sind für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Designagentur mit ihren externen Partnern entscheidend?
Welche unterstützenden Maßnahmen können der Designagentur helfen die Zusammenarbeit mit externen Partnern erfolgreich zu meistern?

Auf diesem Blog werde ich in den nächsten Monaten die Entstehung meiner Masterthesis dokumentieren.
Für Fragen und Anregungen stehe ich sehr gerne unter mail@annakleibl.de zur Verfügung.

Workshop

Juli 2013
WORKSHOP | Die Designagentur im Wandel zu neuen Arbeitsformen

In zwei Co-Creation Workshops mit jeweils 10 Teilnehmern erarbeiteten Designer unterstützende Maßnahmen, die Designagenturen helfen sollen mit ihren zukünftigen Herausforderungen erfolgreich umzugehen. Außerdem beschäftigten sich die Designer mit Veränderungsbarrieren für fehlendes Handeln innerhalb von Agenturen sowie mit Chancen und Risiken von Veränderungen in der Agenturszene.

Der Workshop gliederte sich in folgende Schritte:
1. Schritt: Verstehen und beobachten
Im ersten Schritt wurden mit Hilfe von Cultural Probes (Quelle: Gaver, Bill, Dunne, Tony, und Pacenti, Elena: Cultural Probes, 1999), die zuvor von den Teilnehmern und anderen Designern erarbeitet wurden, gemeinsam Probleme und Herausforderungen analysiert und benannt.

Es bildeten sich zwei Gruppen, die an zwei verschiedenen Fragestellungen arbeiteten:
GRUPPE I: Welche Befürchtungen, Probleme und Konflikte könnten Agenturen in einer netzwerkartigen Zusammenarbeit begegnen?
GRUPPE II: Welche Hürden halten Agenturen davon ab, etwas an ihrem Arbeitsumfeld zu verändern?

2. Schritt: Entwicklung einer individuellen Fragestellung
Im zweiten Schritt passten die beiden Gruppen ihre Fragestellung individuell an ihre eigenen Bedürfnisse und die aus den Cultural Probes gewonnenen Erkenntnisse an:
GRUPPE I: Wie könnte ein Arbeitsnetzwerk aussehen, das hilft die Agenturarbeit angenehmer zu gestalten?
GRUPPE II: Was können wir tun, um uns bestmöglich auf den ständigen Wandel vorzubereiten?

3. Schritt: Ideenfindung und Ideenauswahl
Im dritten Schritt erarbeiteten die Teilnehmer durch verschiedene Brainstorming-Methoden Ideen zur Fragestellung und wählten eine Idee,
um diese weiterzuverfolgen.

4. Schritt: Ergebnisse ausarbeiten
Die entstandenen Ideen wurden von den beiden Gruppen weiter ausgearbeitet.

GRUPPE I: Das Work-Experience-Designer-Team
Die erste Idee ist die Integration eines Work-Experience-Designer-Teams in die Agenturarbeit. Dies ist ein Team, welches Kompetenzen von Designern, Projektmanagement, Psychologie, Kommunikationswissenschaften vereinen. Sie unterstützen netzwerkartige Projektteams in ihrer täglichen Zusammenarbeit und bei Problemen.

GRUPPE II: Innovation Space
Die zweite Idee stellt die eigene Entwicklung der Agentur in den Vordergrund: Innerhalb der Agentur wird ein Raum geschaffen, der die Forschung und Entwicklung innerhalb der Agentur fördert. Dieser ist auch räumlich vom “normalen“ Tagesgeschäft getrennt. So können Mitarbeiter ohne Störung an ihren Ideen arbeiten. Die Mitarbeiter können sich mit ihrer Forschungsidee bewerben und bekommen einen individuell bestimmten Zeitraum und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse werden regelmäßig im Team vorgestellt und Feedback eingeholt. Erweist sich eine Idee als besonders vielversprechend kann der Forschungszeitraum verlängert werden. Bei den Themen der Forschung gibt es inhaltlich keine Einschränkung und es können sowohl neue Konzepte für die Entwicklung der eigenen Agentur als auch persönliche Forschungsideen verfolgt werden.